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Über uns.


Wir sind Gastgeber aus ganzem Herzen. Aus Leidenschaft. Aber nicht nur das, wir sind auch Gilde-Köche, Entertainer, Gesprächspartner und Organsitoren. Gute Feen, Serviceman, Geheimtippkenner und Handanleger mit lauter grünen Daumen. Nur managen tun wir nicht, genausowenig wie wir Directrice oder Direktor sind.
Dafür Skilehrer und Mountainbiker und mit fast allen per Du!

Chronik Hotel Alpina – Von Fräuleins, Generälen und deren Wirken

Eine bewegte Vergangenheit prägt die Geschichte unseres Hauses. Die Entwicklung vom der einfachen Berghütte  zum heutigen Hotel überdauerte Jahrhunderte. Werfen wir einen Blick in die Geschichtsbücher!

1790 bis 1850 – Berghütte und Schnapsstube
Über die Entstehung den ältesten Hausteil des heutigen Hotels gibt es keine detaillierten Angaben. Der Ursprung ist aber landwirtschaftlicher Natur, in Form eines einfachen bäuerlichen Gehöftes. Historisch war Parpan die letzte  ganzjährige bewohnte Siedlung vor der Lenzerheide, welche lange Zeit nur in den Sommermonaten besiedelt und  vorwiegend als Alp bewirtschaftet wurde. Das Alpina war zu jener Zeit lediglich Bauernhof, einer Berghütte gleich. Und trotzdem ist anzunehmen, dass Säumer, Fuhrleute und Händler vor oder nach dem Passübergang einzukehren suchten. Damals meist zur Rast für Mensch und Tier, oder zum Schutz vor Wind und Wetter, verbunden mit einem vermeintlich wärmendem Gebrannten. In welchem Jahr, wurde nicht genauer erwähnt. Ein erster Umbau wurde dann  um das Jahr 1850 dokumentiert und als frühester Besitzer ging Johann Georg Schmid, Präsident des Kreises aus Churwalden in die Geschichtsbücher ein. Johann Georg Schmid besass noch weitere Güter und Liegenschaften in der Region. 

1874 bis 1919 – Die Kultivierung des Tourimus
Nach dem Tod seiner Frau im Jahre 1874 zieht Johann Georg Schmid nach Chur und gründet in der Hauptstadt die Veltliner-Weinhandlung «Schmid und Conzetti». Er verpachtet das Haus an Johannes Lendi, welcher die Wirtschaft unter dem Namen «Pension Lendi» weiter führte. Zu dieser Zeit entwickeln sich die Gemeinden Churwalden und Parpan  beachtliche Bekanntheit als Luftkurort, allerdings nur im  Sommertourismus. Ausschliesslich reiche und prominente  Persönlichkeiten nutzten Parpan auch als Etappenort zur  Akklimatisierung an Höhe und Luft, bevor die Weiterreise ins Engadin oder gar nach Italien angetreten wurde. Die Parpaner Liegenschaften und Güter gehen nach dem Tod von Johann Schmid durch Erbfolge an seine Tochter Katharina, Ehefrau des Oberst Von Cleric aus Chur. Somit geht auch die damalige Pension in Von Cleric’schen Besitz über.
Anno 1919 wechselt das Gasthaus erneut die Hand, als neuer Besitzer aguriert Johannes Clavadetscher. Dieser  bewirtschaftet das Lokal aber nicht selber. Zur Pächterin kann er Fräulein Spillmann gewinnen und das Wirtshaus heisst ab diesem Zeitpunkt für sieben Jahre «Pension Spillmann».

1926 bis heute – Familentradition und Weiterentwicklung
Mit dem Kauf im Jahre 1926 übernimmt Ulrich Schumacher-Ladner die ganze Liegenschaft und führt das Haus erstmals unter dem heutigen Namen «Alpina» als Pension. Damit ist der Grundstein für eine bis heute andauernde Familientradition gelegt worden. Baulich entwickelt sich das «Alpina» unaufhörlich. Diese Metamorphose wird wie folgt dokumentiert:

1930. Vierstöckiger Neubau mit Speisesaal und Veranda.
1961. Betonanbau «Tea Room» und Renovation von zwei Etagen Zimmer
1985. Aufstockung und Angleichung des dreistöckigen Gebäudes auf vier Stockwerke
2001. Totalumbau durch Aushöhlen des 1. und 2. Stock, Ausbau von 20 neuen Zimmern
2011. Umbau Erdgeschoss, neue Réception, vergrössertes Restaurant «Alpina Stuba» und ein neuer Speisesaal «Älpliblick» in rustikal-alpinem Stil
2014. Umbau Küche, Buffet, inklusive Neuausstattung mit modernsten Küchengeräten
Die Umbautätigkeit vom «Hotel Alpina» steht für die Leidenschaft der Besitzer zum Gastgewerbe und deren Glauben an den Tourismus. Die Entwicklung des «Hotel Alpina» ist noch lange nicht abgeschlossen, die weitere Dynamik hingegen abhängig von der Entwicklung im Tourismus und den Bedürfnissen der Gäste.


Die weiteren Kapitel in der Chronik des «Hotel Alpina» sind angedacht. Lesen Sie weiter, wenn es soweit ist, oder fragen Sie Ueli Schumacher. Man hört ihn dann und wann überlieferte, wahre Geschichten von «früher» erzählen, die hier nicht niedergeschrieben sind. Oder von Zukunftsplänen! Vorzugsweise bei einem Glas Wein, zu später Stunde, in kleiner Runde im Obertorstübli.







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